VON LEHMAN BROTHER BIS GRIECHENLAND,
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Strafanzeige gegen die
DZ Bank
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16.03.12

DEUTSCHE CREDIT LINKED NOTES IN LITAUEN 


In einem Artikel der FTD vom 26.04.11 heißt es, dass pro Tag 1.450 neue Zertifikate entstehen.

In einer weiteren Veröffentlichung der Börse Online vom 11.08.2011 wird mitgeteilt, dass an einem einzigen Tag in Deutschland 14.000 neue Derivate emittiert wurden. Eine Emission umfasst meistens zwischen 10 Mio. und 50 Mio. Euro.
Ausgehend von nur 10 Mio. Euro pro Wertpapier, wären das schon mindestens 140 Milliarden Euro, die nur an einem einzigen Tag in Deutschland emittiert wurden. Hinzu kommen noch die anderen zahlreichen Emissionen. Von diesem gigantischen Summen kann nach meinen Berechnungen höchstens ein Bruchteil in Deutschland verkauft werden.

http://www.boerse-online.de/tools/adhoc/DYWHMRSMHNZNRFIHECMWJAJJ.html

Und genauso müsste es sich auch verhalten.

Bei meiner Homepage habe ich eine Statistik. Ich hatte mich immer gewundert, dass so oft der russischen Suchdienst Yandex vertreten war. Yandex entspricht in etwa Google.

Und so stieß ich dann unter anderem auf Litauen. Bei der Litauischen Finanzagentur "EFinance" werden massenweise die äußerst riskanten Credit Linked Notes der DZ BANK AG angeboten. Ganz harmlos stehen sie in der Rubrik "Anleihe", bzw. übersetzt "Obligacija" aufgeführt. Die Bezeichnung "DZ BANK ITV.E" lautet exakt so, wie auch die klassischen Bankanleihen heißen. Es gibt noch nicht einmal den nichtssagenden Zusatz "Emma".  Der Nachsatz "ITV" heißt Inhaberteilschuldverschreibung und "E" steht für Emission.

Aber insbesondere wird auch hier der Typ gravierend falsch angegeben. In den Detail-Informationen steht als Typ "Obligacija" aufgeführt. Der Typ ist aber nicht "Obligacija", sondern Credit Linked Teilschuldverschreibungen bzw. Credit Linked Notes. Genau hier besteht ein wesentlicher Unterschied.  Die Rückzahlung einer "Obligacija" bzw. Anleihe hängt nur vom Emittenten ab, während ein Credit Linked Notes Kreditausfallversicherungen beinhaltet und hauptsächlich auf anderen Bezugswerten basiert. So wurden alle Credit Linked Notes der DZ Bank AG bei der Börseneinführung genehmigt:

Unten ist die Verkaufsanzeigetafel eines Credit Linked Notes auf Spanien, Portugal, Griechenland, Italien, Polen, Tschechische Republik aufgeführt.

Durch eine gravierend falsche Wertpapierbezeichnung und einem graviend falschen Wertpapiertyp wird dem potenziellen Investor eine klassische Bankanleihe vergetäuscht.

In Wirklichkeit handelt es sich aber um sehr riskante Credit Linked Notes. Wird nur ein einziger Staat zahlungsunfähig und begleichen alle anderen fünf Länder ihre Kredite, hat der Anleger nicht 1/6 seiner Investition verloren, sondern das gesamte Wertpapier wird in den Wert des "Pleite"-Staates umgetauscht. Trotzdem der Anleger ein zusätzliches sechsfaches Totalverlustrisiko trägt, haben die Credit Linked Notes einen lächerlichen und unauffälligen Zinssatz von 2,355 Prozent p. a..

In unbestätigten Aussagen werden ausländische Investoren noch dazu animiert, deutsche Produkte zu kaufen. So erzählten mir eine Frau, dass in der ausländischen Presse der deutsche Finanzmarkt geradezu gelobt wird. In Deutschland wäre im Gegensatz zu anderen Ländern alles vorbildlich reguliert.

Andere Staaten kämpfen oftmals mit hoher Kurroption und größeren Inflationsraten. Deshalb könnten diese Bürger deutsche Bankanleihen als sichere Kapitalanlage betracht haben. Im Litauischen Wikipedia steht unter dem Begriff  Obligacija (Anleihe) aufgeführt, daß das Unternehmen mit seinem gesamten Vermögen für die Rückzahlung haftet. Es ist sogar ein Bild von einer alten deutschen Schuldverschreibung veröffentlicht. Das Foto bestärkt dann noch zusätzlich, wie lange schon deutsche Schuldverschreibungen bestehen und wie solide dieses dann sein müßten.
(Stand 12.08.2011)

Wikipedia Litauen.pdf

In Litauen werden auch Credit Linked Notes der DZ-Bank ausgestellt, wobei ich die Referenzländer, auf die gewettet wird, trotz umfangreicher Internetsuche überhaupt nicht finden konnte. Hier so ein Credit Linked Notes mit der Wepa-Kenn-Nr. DE000DZ8F1P8. Da das Wertpapier im EBundesanzeiger den Zusatz "Emma 26" trägt und der Kurs um die Hälfte fiel, mußte es sich auch um Credit Linked Notes mit Kreditausfallversicherungen auf Staaten handeln.

elektronischer_Bundesanzeiger "Emma" für Zinssatz

Bezeichnung gem. Bundesanzeiger:

DZ Bank Emerging Markets (Emma26) von 2005/2015 Emission 3911



  Deutschland:


Börse Berlin



  Litauen:


  Frankreich:


  international:



Der Zusatz "FRN" ist eine standardisierte Abkürzung der US-Amerikaner und steht für "Floating rates notes". Hiermit wird eine Anleihe mit variabler Verzinsung bezeichnet. Die 15 ist die fortlaufende Nummerierung. Die Vorgängerzahl 14 beinhaltet eine klassische Bankanleihe.

Diese deutschen Wertpapiere wurden auch für die anderen Ländern exakt genauso umbenannt, wie die klassischen Anleihen heißen und sind ebenfalls in der selben Rubrik "Anleihen"bzw. Bonds  ausgestellt. Gem. den Gerichtsprozessen bei dem Cobold 62-Papier gingen alle Geschädigten davon aus, daß es sich um eine klassische Bankanleihe handelt, die gem. Gesetz prospektfrei emittiert wurden. Wenn schon die Deutschen selber die "wundersame Verwandlung" von Bankanleihen nicht in Erfahrung bringen konnten, bin ich überzeugt, daß andere Nationen auch nichts davon wußten. Insbesondere soll es in den anderen europäischen Ländern meines Wissens nur simple Wertpapiere für Privatanleger geben.

In dem Handelsblatt vom 12.08.11 streiten sich nun die Politiker, ob Kreditausfallversicherungen (CDS) verboten werden sollen oder nicht. Wieso wird hier am Thema vorbei geredet. Die Politik kann das Problem nicht durch ein Verbot lösen. Dann lassen sich die Banken etwas anders einfallen.

Der Markt wird durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wenn die Produktgruppe, der Produkttyp, die Rückzahlung und die Bezeichung gestimmt hätten, so wäre kein "normaler durchschnittlicher" Anleger auch nur ansatzweise auf die Idee gekommen, so ein Credit Linked Notes zu erwerben.

Es kann nicht angehen, dass unter der Schirmherrschaft der BaFin, die Rubrik, der Typ, die Rückzahlung und die Wertpapierbezeichung gravierend abgeändert wird und keiner tut etwas!

Was ist, wenn deutsche Manager vielleicht schon die halbe Welt aufkauften oder noch aufkaufen werden?

Was passiert, wenn das wahr sein sollte oder noch wird?

Was passiert, wenn sich die Bürger der anderen Länder den Geldverlust nicht gefallen lassen.

- vielleicht Terroranschläge oder sogar Krieg?

Haben darüber unsere deutschen Politiker schon mal nachgedacht?

Es ist unzumutbar, was die deutsche Politik mit uns macht!